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Spatenstich Markthalle Mönchengladbach

Rheinsche Post, 12.08.2020: Platz frei für die Markthalle

In etwa einem Jahr soll Gladbach einen neuen Frequenzbringer haben: Die Markthalle soll ein besonderes Einkaufserlebnis, aber auch Treffpunkt sein. Auf dem Kapuzinerplatz haben die Bauarbeiten begonnen.

Wer oft in anderen Städten unterwegs ist, kennt ähnliche Konzepte: Bäcker, Cafés, Produzenten von Gemüse, Fisch oder Fleisch, aber auch Gastronomen bieten unter einem Dach ihre Ware an – zum Kaufen und Mitnehmen oder zum Probieren direkt vor Ort, oft auch zubereitet. Meist sind solche Markthallen echte Besuchermagnete. Das soll auch in Mönchengladbach so sein. Bis September 2021 soll auf dem Kapuzinerplatz in der Gladbacher Oberstadt eine solche Markthalle entstehen, Privatleute investieren rund fünf Millionen Euro. „Wir brauchen mehr dieser privaten Investitionen“, sagte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners am Mittwoch beim ersten Spatenstich. „Sie senden das Signal, dass es sich lohnt in Mönchengladbach zu investieren.“

Die Macher Die Investorengesellschaft besteht aus dem Steuerberater Jürgen Schiffer, dem Mönchengladbacher Fruchtimporteur Wilfried Rosenland und dem Schwalmtaler Bauunternehmer Rudolf Jackels. Sprecher der Investoren und Mit-Initiator ist Holger Brinkmann-Sahm, Chef einer Marketingagentur. Der Entwurf für das Gebäude stammt aus dem Büro des Korschen­broicher Architekten Fritz Otten.

Das Konzept „Von Mönchengladbachern für Mönchengladbacher“, beschreibt es Brinkmann-Sahm. Die Händler und Gastronomen in der Markthalle sollen alle aus der Region sein. Vorgesehen ist ein Stadthofladen, in dem Landwirte ihre Produkte anbieten, nachhaltige Back- und Fleischwaren sind ebenso vorgesehen wie hochwertige Angebote für Wein, Kaffee und Eis. Das Zentrum soll gastronomisch sein. Außerdem sind öffentliche Veranstaltungen geplant: Kultur-Events, Diskussionen und verschiedene Formen von Märkten. In Richtung Haus Zoar öffnet sich die Halle und kann mit einer Bühne bespielt werden.

Die Gastronomie Rund 100 Plätze sind im Erdgeschoss der Markthalle geplant – nach Vorstellung der Investoren als gemischte Zone, das heißt, Gerichte von allen Ständen dürfen dort verzehrt werden. Weitere 80 bis 90 Plätze kann der Gastronom auf der Empore selbst bespielen. Zudem soll jeder Laden die Möglichkeit für Außengastronomie auf dem Kapuzinerplatz bekommen. „Wir sehen das nicht als Konkurrenz zu den Gastronomen in der Nachbarschaft“, sagt Schiffer, „es soll eine Symbiose sein und sich gegenseitig befruchten.“ Welcher Gastronom in die Markthalle einzieht, steht noch nicht fest. „Wir führen finale Gespräche“, sagt Brinkmann-Sahm. Davon hingen dann auch die Details für das restliche Konzept ab.

Das Umfeld Interaktion und gegenseitiges Stärken soll es vor allem mit den Giebelhäusern im Nordrand des Kapuzinerplatzes geben. Die sind um einen alten Bunker herum gebaut und deshalb nicht ganz einfach umzustrukturieren. Laut Brinkmann-Sahm hat ein privater Investor, Dr. Klein, den Gebäudekomplex gekauft und will im Erdgeschoss und ersten Stock neue Mieter finden. Der Schwerpunkt soll auf Handel liegen, Gastronomie sei nicht vorgesehen.

Die Pandemie Die Corona-Krise hat die Pläne der Investoren nicht ins Wanken gebracht. „Wir haben uns zu Beginn der Pandemie kurz darüber unterhalten, weil wir ja nicht wussten, wohin die Entwicklung gehen wird“, sagt Carolin Schiffer, Geschäftsführerin der Markthalle. Immerhin beruhe das Konzept auf der Idee eines Treffpunkts und des Netzwerkens. Dennoch habe man sich schließlich dafür entscheiden. Die Investoren sind sicher, dass die Nachfrage da sein wird.

Die Zielgruppe Die Investoren haben bei der Kundschaft als Schwerpunkt eine Altersspanne von 25 bis 70 Jahren mit mittlerem bis gehobenem Einkommen im Blick. Kundenpotenzial sehen sie im Maria-Hilf-Areal, wo in den nächsten Jahren ein Wohngebiet entsteht. Und die Mikro-Appartments, die an der Aachener Straße, parallel zu den Giebelhäusern am Kapuzinerplatz entstehen.

Die Idee Architekt Fritz Otten brachte 2013 aus Frankfurt die Idee einer Markthalle mit. Später hat sich der Verein Masterplan, dem er vorsitzt, dafür stark gemacht, die beiden Plätze Alter Markt und Kapuzinerplatz räumlich voneinander zu trennen. Brinkmann-Sahm machte sich für eine Markthalle an dieser Stelle stark.

Das Kunstwerk Auf dem Platz steht in Richtung Haus Zoar ein großes Kunstwerk von Heinz Mack. Mit ihm sei man in Kontakt, betonte OB Reiners, um einen neuen Standort für die Skulptur zu finden.

Quelle: https://rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/moenchengladbach-auf-dem-kaupzinerplatz-beginnt-der-bau-der-markthalle_aid-52640427?fbclid=IwAR0fN9mvYNHsuK6LldprAbpkkBFrDYyQYFmQXAHsYcTUJGBhSOIJNCOyIgI

 

v.l.n.r.: Holger Brinkmann-Sahm (PEP Factory/Konzeptentwickler Markthalle MG), Dr. Ulrich Schückhaus (EWMG), OB Hans Wilhelm Reiners, Dr. Gregor Bonin (Stadtdirektor), Carolin Schiffer (Geschäftsführerin Kapuziner Betriebs- & Verwaltungs- GmbH & Co. KG), Jürgen Schiffer (Investor & Gesellschafter Kapuziner Betriebs- & Verwaltungs- GmbH & Co. KG), Fritz Otten (OttenArchitekten GmbH)

Fotoquelle: PEP Factory GmbH

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